09.06.17 - 10.06.17 - PCHC Nürburgring
- Motorsport XL Weekend
 


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PCHC-Übersicht


 

Informationen

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Porsche Club Historic Challenge
Beliebte Porsche-Serie weiterhin im Aufwind

Der Name Porsche Club Historic Challenge, kurz PCHC, steht für Rennsport mit historischen Porsche Fahrzeugen. Vom 914 über Transaxle-Porsche bis zum 997 Cup - alle diese Fahrzeuge finden in der Serie ihr Zuhause. Die PCHC geht 2017 wieder als internationale Rennserie des Porsche Club Deutschland an den Start. Sie wird durch die Firma Porsche begleitet und aktiv unterstützt.

Volle Starterfelder, eine tolle Mischung verschiedenster Porsche-Modelle und spannendeRennen - das alles bot die Porsche Club Historic Challenge im vergangen Jahr. Auch in dieser Saison geht es mit der beliebten Rennserie für Porsche-Fahrzeuge bis zur Baujahrsgrenze 2011 so weiter. Der Gejagte ist in diesem Jahr Andreas Sczepansky, der aktuell einen Porsche 997 GT3 Cup an den Start bringen wird. Gelingt ihm der erneute Durchmarsch zum Titel oder schnappt sich ein anderer Pilot die Meisterschaft? Bisher gelang es noch keinem Fahrer seinen Titel zu verteidigen.

Für Spannung dürfte gesorgt sein, zumal die PCHC die eine oder andere strukturelle Veränderung erfahren hat. Erstmals sind nun Cup Porsche bis Baujahr 2011 zugelassen. Außerdem werden die starken GT2 Porsche zukünftig bei den moderneren Fahrzeugen starten. Das dürfte gerade beim Kampf um Gesamtsiege für reichlich Action und vor allem mehr Überblick sorgen. Zumal bei den Turbo-Modellen durchaus mit gutem Zulauf zu rechnen ist. So kann sich Jürgen Schlager (993 GT2)auf bärenstarke Konkurrenz in seiner Klasse einstellen. Neben Dauerrivale Jan van Es (ebenfalls 993 GT2) wird erstmals Routinier Rolf Rummel mit seinem Porsche 996 GT2 MR in der PCHC angreifen. Bei den neueren Cup-Modellen mit 3,8 Litern haben sich bereits mehrere Piloten angekündigt. Die von der Starterzahl her bestbesetzte Klasse dürften allerdings wieder die 997er bis Baujahr 2009 stellen. Hier dürfte es wieder besonders eng zugehen. Das gleiche ist bei den 996er Cup-Modellen angesagt.
Auch die Historischen versprechen ein schönes Feld. Gerade der schöne Porsche dp 935 von Dirk und Mike Torwesten dürfte eine Bereicherung sein. Dazu kommt wieder eine bunte Mischung aus der Porsche Modell-Historie - vom 924er bis hin zum 993 Cup. 

Sieben Veranstaltungen stehen in diesem Jahr wieder im Terminkalender. Nach dem Auftakt in Hockenheim und den drei Rennen in Oschersleben steht nun der dritte Lauf beim Motorsport XL Weekend auf dem Nürburgring an. Als Führender reist Gerhard Kilian mit insgesamt 104,2 Punkten in die Eifel. Hinter dem 997 GT3 Cup Piloten rangiert Titelverteidiger Andreas Sczepansky wenige Punkte dahinter in Lauerstellung. Gesamtposition drei hat vor dem Nürburgringgastspiel Georg Vetter (Porsche 964) als bester Vertreter der historischen Porschemodellen inne. Es wird wieder spannend in der Eifel, kämpfen doch gleich mehrere Piloten um den begehrten Gesamtsieg. Neben Kim Berwanger und Jürgen Schlager hat auch Thorsten Rose nach seinem Sieg in Oschersleben Ansprüche auf den Gesamtsieg angemeldet.

Nach dem Nürburgring geht es mit den Porsche Club Days vom 7.-8. Juli auf dem Hockenheimring weiter. Danach finden mit Spa-Francorchamps und Zolder zwei Auslandsveranstaltungen statt. Das Finale wird wieder in der Eifel ausgetragen.

arp Redaktionsbüro Patrick Holzer – auto-rennsport.de